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Psychotherapie im Spannungsfeld unserer bewegten Zeit

Vortrag zum Nachhören

 

Fragen wie: Wer bin ich? Wo liegt meine Zukunft? Wo kann ich bleiben?, führen uns unweigerlich zu der Frage nach der eigenen Identität, den Wurzeln und der Zugehörigkeit.

Eine Identität haben, ganz mit sich im Reinen sein, sich im eigenen Leib beheimatet fühlen; diese Fragen berühren auch Bereiche der Genderthematik (Frau sein, Mann sein, oder lieber nicht?) Biologisches Geschlecht und soziales Geschlecht können uns Rätsel aufgeben, da sich ein ständiger Wertewandel vollzieht.

Menschen auf der Flucht fühlen sich oft entwurzelt, der Heimat entrissen. Psychotherapie muss sich auch hier an die Anforderungen demografischen Wandels anpassen und mit der Zeit mitgehen.

Anstatt die Tore zu schließen, Zuwanderern oder Asylwerbern Heimat zu verweigern, könnte aus den Begegnungen ein solidarisches Miteinander erwachsen.

Heimat muss keine fremde Heimat bleiben!