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Flucht vor dem Gewissen

Vortrag zum Nachhören

 

Täter und Täterinnen haben die alleinige Verantwortung für ihr Gewalthandeln, von daher sind sie auch die einzigen, die ihre Gewalt stoppen können. Sie sind in der Regel nicht psychisch krank und therapiebedürftig, so dass sie „geheilt“ werden müssten.

Gewalttätige müssen für sich die Entscheidung treffen, ob sie weiterhin gewalttätig leben wollen oder nicht. Bei dieser Entscheidungsfrage und in der Folge benötigen sie Beratung, da sie eigenständig den (unbewussten) Gewaltkreislauf nicht verlassen können.
Gewalt ist nicht nur schädlich für die Opfer, sondern auch für die Täter/innen.
Gewalt erzeugt Angst und unter empfundener Angst wird Vertrauen unmöglich.

Gewalttätige Klienten zerstören so Vertrauen, Nähe, Kontakt und Beziehung,also das, wonach sie sich sehnen. Auch professionelle Helfer und das von Gewalt betroffene Umfeld sehen sich mit neuen Aufgabenstellungen konfrontiert

  • Von der Konfrontation über die Beratung zur Therapie
  • Werte und Normen in der Gewaltberatung
  • Die Phasen der Täterarbeit und ihre notwendigen Konsequenzen im Helfersystem
  • Kooperation und ihre Grenzen