Anmelden

„Ma erbt ned nur Böda!“

Nun, 70 Jahre nach Beendigung des WKII sind wir immer noch mit den persönlichen und gesellschaftlichen Folgen der beiden Weltkriege beschäftigt.
Die Erziehungspropaganda des Nationalsozialismus ist eines der perfidesten Hinterlassenschaften dieses unmenschlichen Systems. So könnte man sagen, es hat sich zuerst der Krieg innerhalb der Familien fortgesetzt um nun gesamtgesellschaftlich phänomenologisch weiter sichtbar zu sein. Erschöpfung als europaweites Phänomen der Leistungsfähigsten unserer Gesellschaften, verlorengegangene Empathiefähigkeit, ein rasantes Lebenstempo mit den Prämissen von „besser, größer, schneller, mehr“ und auch die Radikalisierung von Jugendlichen können durchaus mit dem Blick des transgenerationalen Erbes der NS-Zeit betrachtet werden.
Ich lade Interessierte Menschen ein, die sich hiermit konfrontieren möchten um sich neugierig auf ihre persönliche Spurensuche der familiären Themen Schuld, Scham, Angst vor dem Fremden/Fremdsein und Trauer zu begeben, sowie sich über heilsame Wege Gedanken zu machen.
Methode:
Fachlicher Input
Szene und Spiel
Austausch

Ich bitte um pünktliches Erscheinen! Buch zur Vorbereitung: „Sigrid Chamberlain/ Adolf Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind – Über zwei NS-Erziehungsbücher“