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Angst- und Panikattacken

Eine Panikattacke dauert meist zwischen 5 und 30 Minuten an. Betroffene beschreiben sie als Zustand intensiver Angst und extremen Unbehagens; sie taucht meist völlig unerwartet auf wie der viel zitierte „Blitz aus heiterem Himmel“. Subjektiv werden sie als extrem bedrohlich – entweder zu sterben oder verrückt zu werden - empfunden, tatsächlich kann der betroffenen Person aber nichts Schlimmes passieren. Bei Panikattacken handelt es sich um eine Kombination aus heftigen vegetativen Körpersymptomen und psychischen Beeinträchtigungen. Treten Panikattacken häufiger auf entwickelt sich in Folge die sogenannte „Angst vor der Angst“. Oft ändert sich das Leben der PatientInnen dramatisch, weil diese beginnen alles Angst machende zu vermeiden. Das ist allerdings genau die falsche Strategie. Es ist wichtig sich der Angst zu stellen und ihr nicht auszuweichen, in der Regel will sie den Betroffenen etwas sagen.
Angst- und Panikattacken sind gut behandelbar. Die verhaltenstherapeutische Psychotherapie ist klassisch indiziert und hat eine hohe Erfolgsquote bei der Behandlung dieser Störung.