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Grundsätzliches

Was ist Psychotherapie?

Der Begriff "Psychotherapie" stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich: den ganzen Menschen (seine Seele, sein Gemüt, seinen Verstand, seine Lebenskraft) begleiten, heilen, pflegen und ausbilden. Psychotherapie heute basiert auf modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen:

  • Sie ist ein ziel- und veränderungsorientiertes Heilverfahren bei seelischen Leidenszuständen.
  • Sie unterstützt in Lebenskrisen.
  • Sie bietet fundierte Methoden zur persönlichen Weiterentwicklung an.
  • Sie fördert persönliches Wachstum, Reife und Lebensfreude.

Seit 1990 ist "Psychotherapeut" in Österreich ein eigenständiger, freier und wissenschaftlicher Heilberuf. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten behandeln Menschen in seelischen Konflikt- und Krisensituationen, bei Beschwerden und psychischen Leidenszuständen. Die psychotherapeutische Ausbildung dauert etwa sieben Jahre und ist im Psychotherapiegesetz geregelt. Die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut" und "Psychotherapeutin" ist gesetzlich geschützt.

Die Tätigkeit der Psychotherapeut/innen unterscheidet sich von der psychiatrischen und der psychologischen Berufsausübung.

Es gibt zahlreiche psychotherapeutische Methoden, die in ihrer Wirksamkeit vom Psychotherapiebeirat im Gesundheitsministerium überprüft wurden.

Die Krankenkassen bezahlen derzeit bei notwendigen Behandlungen einen Zuschuß. Ein Ausbau psychotherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten ist vorgesehen.

Wer ist ein/eine Psychotherapeut/in?

Das Psychotherapiegesetz (BGBl. Nr. 361/1990) schützt die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut/in" und verankert die Psychotherapie als eigenständigen Heilberuf.
Unabhängig vom Herkunftsberuf hat jeder/jede Psychotherapeut/in eine langjährige theoretische und praktische Ausbildung zu absolvieren.
Psychotherapeuten sind auf der Psychotherapeutenliste des Bundesministeriums zu finden.